
Unsere neue Postadresse lautet:
Buero für angewandten Realismus c/o für die Katz Karl-Krämer-Strasse 2 67061 Ludwigshafen
Alle Besucher dieser Webseite sind aufgeerufen, uns nette Grüße per Post zu senden, um auszutesten, ob der Postbote das wohl versteht. Die Telefonnummer bleibt 0621 625410, allerdings ist der neue Apparat noch nicht angeschlossen. Aber wir arbeiten dran. Und unsere Mailadresse lautet buero [at] angewandter.de

Montag, 12. Juli, 20.00 Uhr Buero-Plenum. Planung neuer Heldentaten.
Donnerstag, 15. Juli 20.00 Culture du Trottoir. Populärwissenschaftlicher Vortrag mit Performance-Elementen.


Wenn Du zur Arbeit gehst am frühen Morgen, wenn Du auf dem Trottoir stehst mit Deinen Sorgen, da zeigt die Stadt Dir asphaltglatt im Menschentrichter Millionen Gesichter. Nirgendwo sonst kommt man sich so nahe, unabhängig davon, wer man ist und was man so macht. Auf dem Trottoir treffen sich alle. Der große Direktor und der kleine Kassierer. Hier kann man die Straßenseite wechseln, doch ganz aus dem Weg gehen kann man sich nicht. Die Kleidung dient als Uniform und sie zeigt uns die Hierarchie. Und wenn man genauer hinschaut, entdeckt man auf dem Trottoir auch noch andere Hinweise: Das Ende steht steht schon vor der Tür.
Donnerstag, 01. Juli 20.00 Prolog im Radio
In einer zweistündigen Radiosendung versuchen DIE RADIOTRINKER, sich der Thematik TROTTOIR DES TODES thematisch und musikalisch zu nähern. Musikalische Hinweise zum Thema Trottoir sind stets willkommen.
Donnerstag, 15. Juli 20.00 Culture du Trottoir - Vortrag und Diskussion
Wenn Kunst und Kultur hierzulande statt in Museen, Konzertsälen und Galerien einfach auf dem Gehweg um die Ecke stattfindet, scheiden sich die Geister; für die einen entwickelt sich hier die wahre, authentische Kultur unserer Zeit, für die anderen handelt es sich dann um eine Ware minderer Qualität, um die sich besser der Staatsanwalt und nicht die Förderbehörden kümmern sollte.
Möglichkeiten und Grenzen solcher „Kultur vom Gehweg“ werden in einem populärwissenschaftlichen Vortrag des amtierenden Kunstweltmeisters Helmut van der Buchholz erörtert, der anschließend noch genügend Platz für Diskussion und Philosophie lassen wird.
Donnerstag, 22. Juli 20.00 Trottoir des Todes – die Ausstellungseröffnung
Wenn man das rauhe Pflaster des Gehweges hinter die schützenden Mauern eines Kulturtempels holt, nimmt man ihm gleichzeitig seine subversive Kraft des Ungewissen.
Die Gewissheit, dass es sich hier „um Kunst“ handelt, stellt die ausgestellten Werken auf den schmalen Grat zwischen den Weihen höherer Anerkennung und der Gefahr der Harmlosigkeit. Auf diesem Grat nicht das Gleichgewicht zu verlieren, zeichnet wahrhaft große Kunst aus…
Für die Ausstellung sind erst einmal die Kellerräume im Depot vorgesehen. Falls man aber andere Orte im Sinn hat, so ist dies auch möglich.
Freitag, 23. Juli 20.00 Trottoir des Todes – das Performancefestival
Ein Abend mit bekannt grenzwertigem Programm, das über die Grenzen des einfachen Ausstellungsraumes hinausgehen wird. Und bei Bedarf gibt es auch ein geräumiges Trottoir direkt vor der Tür…
Mit Spannung erwartet wird unter anderem die erneute Aufführung des Stückes Auguste Bolte von Kurt Schwitters. Der Text wurde auf mehrere Personen aufgeteilt, die versuchen werden, sich gegenseitig mit eigenwilligen Aufführungstechniken zu überaschen.
Samstag, 24. Juli 15.00 Tunnel der Angst – Eine Erkundungsreise
Wir treffen uns im Antik-Laden der AIG um 15:00 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Strasse 68. Um 15:15:01 laufen wir gemeinsam am ehemaligen Waisenhaus in der Dörrhorststrasse 37 vorbei – dort eine kurze Erläuterung – Dann geht es weiter zum Felix Bowling-Center - dort treffen wir um 15:45:01 auf die Nachzügler und Autofahrer - nun besichtigen wir den Bergsteigerphallus von Lu in der Lorientallee, auf den fast jede Weihnacht ein kleiner Christbaum gestellt wird - von der Phallus-Bergsteigergruppe eV. Wir schleichen abschüssig zur Bahnstrecke und erblicken die Stützpfeiler der unterirdischen Unter-Tunnel-Tunnel-Anlage, dann laufen wir hemmungslos in den U-Bahn-Schacht der Linie 12 und kommen, Richtung HBF-Haltestelle gehend, an eine kleine, eiserne Tür. Wer hier in den Abgrund steigt, hat den Befehl, sich in der Zentrale der RNV abzumelden. Nachdem wir 20 Treppenstufen in die Tiefe genommen haben, öffnet sich vor uns ein Geisterzimmer mit Kathedralmaßen. Reiner Tunnelbetonpfeilergeruch, gemischt mit Tiefenangstschweiss und klosthrophobischen Gemütswallungen einatmend, betreten wir wagemutig den Hades von Professor Schächterle. Mehrere undergrundige Texte verfolgter Asphaltliteraten werden todesfugig vorgetragen mit Stentorstimme - die hysterischen Schreie psychisch angerschlagener Rezipienten folgen - ein finalmente furioser Countdown als Dessert Surprise beendet die literarischen Grausamkeiten - alle sind heilfroh, wenn sie am Ende des Tunnels wieder helles Tageslicht erblicken - mag sein, dass der eine oder die andere zurückbleiben - für immer - vergessen - es war einmal ... Wir bitten um adäquade Kleidung (Thermoanzug für verfrorene und Höhlenforscherkluft für sportive) festes Schuhwerk für den Schotterschwellenlauf im Gleisbett der Linie 12. Wir betonen, daß, obwohl unsere Sicherheitsbeauftragten ein Höchstmaß an Vorarbeit leisten, sich jeder Teilnehmer verpflichtet, an der Exkursion in die Tiefe auf eigene Gefahr und eigenes Risiko teilzunehmen. Handyverbindung und Radioempfang dürfte durch diese Betonmauern nur schwer möglich sein. Taschenlampen dürfen mitgebracht werden, ebenso eigenes Wasser und Brot Um 18:00:01 ist die Veranstaltung zu Ende.
Montag, 26. Juli 20.30 Just remember: Death is not the End - Die Finissage
Auch wenn der Titel „Trottoir des Todes“ eher bedrohlich klingt und morbide, depressive Assoziationen hervorruft:
Trübsalblasen und das Bejammern der Zustände ist nur eine der möglichen Reaktionen auf die Realität. Der Aufbruch zu neuen Ufern mit der Gewissheit, dass eine andere Welt möglich ist. Wenn man denn nur will ...
Zusätzliche, ergänzende Veranstaltungen zu dieser Reihe sind nicht ausgeschlossen.

Das buero für angewandten realismus suchte schon immer Freunde. Nun aber auch virtuell. Der angewandte Realismus ist jetzt auch bei myspace. Man gibt sich jung...


Im Jahre 1998 begann das BfaR damit, alle Aktionen, Veranstaltungen, Anekdoten, Mitstreiter, etc. - also alles Wissenswerte - schriftlich niederzulegen. Entstehen sollte ein Lexikon - das Lexikon des angewandten Realismus.
Etwa ein Jahr später wurden diese Bemühungen zugunsten des Buches "Maodada - Die Dinge in der Welt sind kompliziert" (Ventil-Verlag, ISDN 3-930559-77-3) wieder fallen gelassen.
Nun, im Jahre 2009, hatte sich der unermüdliche BfaR-Mitstreiter Bernd Pfütze dieses Projektes in Eigenregie wieder angenommen. In harter Arbeit fügt er die alten, noch bestehenden Fragmente zusammen, sortiert und aktualisiert selbige.
Und so können wir uns darauf freuen, dass das lang ersehnte "Lexikon des angewandten Realismus" in absehbarer Zeit das Licht der Welt erblickt.

Das Traditional Croquet Meeting am Ostermontag, den 05.04. im Friedrich-Ebert-Park in Ludwigshafen wurde diesmal mit gut 25 Teilnehmern aus sechs Ländern ausgetragen.
Sieger war nach knapp fünf Stunden erstmals Bernhard Wadle-Rohe vor Milan Fuchs, Thomas Billy Hutter, Michael Zaiser und Rudi Maier.
Und seit einiger Zeit sind wir mit einem Eintrag im Rhein-Neckar Wiki vertreten. Weiter so. Es geht voran.
Kegeln
Nächster Termin: Am Rosenmontag, den 12.04. ab 19.30 an gewohnter Stelle. in der Gaststätte zum Helmut, Ganderhofstraße, Lu-Hemshof.
Quiz
An einem Sonntag. Tschuldigung, wurde längere Zeit verbummelt. Aber wir arbeiten dran: Der Buchstabe H - Pubquiz im Blau ab 20.00 Uhr
Unser Service für die Presse:
Sie wollen den Leerstand in Ludwigshafen im allgemeinen oder den einzelner Gebäude im speziellen zum Thema machen und brauchen dafür noch ein paar aussagekräftige Statements? Wir liefern diese schnell und mit einer immer etwas entgegen dem Mainstream liegenden Meinung!
Kontakt/Impressum:
Buero für angewandten Realismus
Karl-Krämer-Str. 2 67061 Ludwigshafen Tel. 0621 625410
buero @ angewandter.de
Buero-Treffen ist in der Regel Montags ab 20.00 Uhr in obiger Adresse, es sei denn, andere Veranstaltungen oder sonstige Schiksalsschläge zwingen und zu einer Änderung von Ort oder Zeitpunkt.
In der Regel findet vor dem Treffen ab ca. 18.30 Uhr, ein kulinarisches Vorgeplänkel im Reastaurant La Torre de Angelo (in der Lutherkirche, Stadtteil Mitte) statt, wo wichtige Geheimabsprachen getroffen werden.
Gelegentlich hat die Post Schwierigkeiten, unsere Adresse zu finden. Dann empfehlen wir als Ersatz: c/o AIG Kaiser Wilhelm-Straße 68 67059 Ludwigshafen.
Und zu guter Letzt noch ein kleines Bonbon: Ganz unten auf dieser Seite ist ein Zähler der Besucher eingebaut. Wenn Ihr zufällig die Nummer 11111 seid, macht einen Screenshot davon und schickt eine Mail an das Buero. Dann erhaltet Ihr ein kleines Präsent aus unserem Fundus...
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