
Buero für angewandten Realismus c/o für die Katz Karl-Krämer-Strasse 2 67061 Ludwigshafen
Tel. 0621 625410
Auf dem Stadtplan sind wir hier:
Und unsere Mailadresse lautet buero [at] angewandter.de
Der angewandte Realismus ist jetzt auch bei myspace. und bei facebook.

Montag, 30.01.2012 Klassisches Buero-Plenum. Planung der Aktivitäten 2012
Montag, 06.02.2012 Kegelabend an gewohnter Stelle
Montag, 13.02.2012 Klassisches Buero-Plenum. Planung der Aktivitäten 2012
Donnerstag, 16.02.2012 Atelierabend Kunst und Humor
Montag, 20.02.2012 Rosenmontag. Das Überaschungsprogramm
Montag, 27.02.2012 See what happens...


Es ist Herbst geworden. Die Zeit der unbeschwerten Freizeitgestaltung unter freiem Himmel geht für dieses Jahr ihrem Ende entgegen. In den Geschäften werden die Regale mit Lebkuchen gefüllt und die Blätter fallen nach und nach von den Bäumen. All diese Dinge, so eine traditionelle kurpfälzer Volksweisheit, sollen uns daran erinnern, dass es gilt, sich zum neunzehnten Mal auf Niveau unter Null vorzubereiten.
Nummer Neunzehn also. Kinder, wie doch die Zeit vergeht. Neunzehn ist eine Primzahl, und zwar die achte. Die Addition der Zahlen 3+4+5+7 ergibt: = 19, ebenso die Gleichung (3 x 4) + (3 + 4) = 19. Ansonsten wird der Neunzehn in der Mythologie einige Bedeutung zugewiesen; "19" (Paul Hardcastle) "Grundrechte in Artikel 1 - 19" (Grundgesetz), "19-Uhr-Nachrichten" (ZDF), das "19 Jahrhundert", der "19th Nervous Breakdown" (Rolling Stones) und "Hey, Nineteen!" (Steely Dan) sprechen für sich.
Ausgehend von Zahl 19 wird die 19. Auflage von Niveau unter Null am 8. Dezember beginnen und am 09. und 10. Dezember 2011 seine Höhepunkte feiern. Und da sich die Epoche des Kulturdepots dem Ende zuneigt, wird dies aller Voraussicht nach zu letzten Mal dort geschehen. Deshalb haben wir dem Festival des schlechten Geschmacks den Untertitel "Flucht & Vertreibung" gegeben.
Niveau unter Null geht in die neunzehnte Runde. Und wie schon in den Jahren zuvor sind alle aufgerufen, dieses traditionsreiche Projekt zu unterstützen. Und wie immer wird eine Ausrede in Form von "das kann ich nicht" auch dieses Jahr kaum akzeptiert werden. Denn es gibt Vielfältiges zu tun.

Auch dieses Jahr sind wir wieder gerne bereit, Kunstwerke zu übernehmen, die es - aus welchen Gründen auch immer - nicht geschafft haben, einen Käufer zu finden. Wir stellen sie (die Kunstwerke) aus, und wir werden auch jemand finden, der dafür bezahlt, was durchaus nicht immer eine leichte Aufgabe ist. Denn, machen wir uns nichts vor: Bei nahezu allen von uns finden sich Dinge, die in unschuldigen Schubladen, Speichern oder Kammern verstauben und vor sich hingammeln:
Hilflos gemalte Bilder ohne jede Phantasie, falsche Konzepte, die wider besseres Wissen ausgeführt wurden, fehlgeschlagene Experimente, über die man besser den Mantel des Schweigens breiten sollte, sinnloses Produzieren am Markt vorbei, missratene Vorbereitungen oder einfache, verblüffend schlichte, aber doch deutliche Hinweise auf mangelndes bzw. fehlendes Talent.
Und jeder, der sich an der Ausstellung beteiligen möchte, ist dazu aufgerufen, doch einmal nachzusehen, ob nicht das ein oder andere Werk zum Thema "Flucht und Vertreibung" dabei ist. Diese Werke sind dieses Jahr besonders willkommen.
Klassisches Herzstück von Niveau unter Null ist diese Ausstellung all dieser misslungenen Dinge. Sie sind die Grundlage dieser glänzenden Werkschau des schlechten Geschmackes. Und verkauft hat sich hier bislang noch alles. Fragt sich nur, zu welchem Preis. Doch davon später mehr. Am Donnerstag, den 08. Dezember 2011 öffnet die Ausstellung von Niveau unter Null um 20.00 Uhr für ungefähr 52 Stunden zum neunzehnten Mal ihre Pforten.

Zum 19. mal Niveau unter Null, zum 17. mal der Gimmick. Beim dritten Mal Niveau unter null, 1995, wurde an alle Mitwirkenden eine Gipsbüste des damals frisch selig gesprochenen Pater Rupert Mayer zur Bearbeitung ausgegeben. Seitdem ist der Gimmick ein fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Aktion.
Nach der Gipsbüste wurden Notizblock, Teddybär, Spielzeugsoldaten, Nudelsuppe, Tragetasche, Holzpflock, Kunststoffrohr, Zündhölzer, Badehose, Hirschfamilie, Kaffeesack, Langspielplatte, Pizzakarton, Gartenzwerg und, im letzten Jahr, ein gegossenes Wappen als Gimmick gekürt. Jedes Mal wurde die Wahl anfänglich mit einem ratlosen „Was soll ich mit so was anfangen?“ kommentiert, doch ebenso entstanden aus den Rohlingen jedes Mal zahlreiche phantasievolle, originelle und zum Teil gar richtig kunstvolle Variationen. Auch wenn dies eigentlich dem Motto „Niveau unter Null“ widerspricht. Aber wir wollen da nicht kleinlich sein.
Dieses Jahr warten neue Gimmicks darauf, von liebevoller und kunstvoller Hand neu gestaltet zu werden. Die Objekte bestehen aus gelbem Kunststoff, vermutlich sagt der Volksmund Plexiglas dazu, und sind unschwer als klassische Quadrate zu erkennen. In ihrem Leben, bevor sie als Gimmick zu neuem Glanz erstrahlen werden, sind sie irgend etwas anderes gewesen. Niemand weiß, auf welche Weise sie entstanden sind, aber jetzt sind sie eben da. Es wird wohl nicht allzu schwierig sein, das Aussehen des Objektes zu verändern, auch wenn manche dies wieder anders sehen werden. Wieder einmal werden keine einschränkenden Vorgaben gemacht. Das einfache Bemalen des Objekts ist ebenso erlaubt und erwünscht wie das Schreddern, Verbrennen, Einbetonieren, Sprengen, Photographieren oder Umhäkeln. Ob Form und Funktion des Quadrates dabei erhalten bleiben, ist auch vollkommen egal.
Die Gimmicks können ab sofort unter buero@angewandter.de oder 0621 625410 angefordert werden. Auf Wunsch kann eine Übergabe an neutralem Ort vereinbart werden. Auch diesmal sei darauf hingewiesen, dass die Zahl der verfügbaren Gimmicks beschränkt ist. Daher bitte nur einen anfordern, wenn er auch bearbeitet wird und den Weg in die Ausstellung findet. Oder man bedient sich aus dem eigenen Fundus, wenn es den denn gibt. Das ist auch dieses Jahr gestattet.

Wie schon in jedem der 18 vorangegangenen Jahre wird dazu aufgerufen, die Exponate frühzeitig abzugeben. Da wir aber mittlerweile unsere Pappenheimer kennen, hat sich das Buero entschlossen, den Eröffnungsabend der Ausstellung zu einem interaktiven Erlebnis zu machen.
Neben den bewährten Eröffnungsansprachen und einer Führung durch die Ausstellung kann sich das Publikum auch selbst in das Kulturspektakel einbringen, indem die an diesem Abend eintreffenden Exponate live auf der Bühne vorgestellt werden. Eine Vernissage als „Work-in-Progress“-Projekt. Untermalt wird dies durch Konservenmusik, die sich dem Thema Flucht und Vertreibung in sehr weiter Auslegung widmet. Wer hier als DJ glänzen will, bitte melden!
Als besonderer Höhepunkt des Eröffnungsabends wird ein letzter Quizabend in den heiligen Hallen des Kulturdepots organisiert werden. Ab 20.45 Uhr warten knifflige Fragerunden rund um das Unterthema „Flucht und Vertreibung“ auf die teilnehmenden Rateteams, die sich selbstverständlich im voraus anmelden können.

Freitag der 09. Dezember. Am Tag nach der Eröffnung. Die KollegInnen von der schreibenden, darstellenden und musizierenden Zunft treten an, um zu zeigen, dass sie in Sachen schlechten Geschmackes und mangelnder Qualität den bildenden Künstlern in nichts nachstehen: Was hatten wir nicht alles schon an diesem denkwürdigen Abend:
Peinliche Betroffenheitsgedichte, unrhythmische und unbeholfene Tänze, phantasielose Tierdarsteller, unsportliche Sportliebhaber und unmusikalische Kunstpfeifer. Kurz: All das, was man schon immer einmal machen wollte, sich aber in irgend einem anderen Rahmen nicht traute. Hier ist die Gelegenheit: keine Kontrollinstanz kann einen daran hindern, irgendwelchen schwachsinnigen (oder auch intelligenten) Unsinn auf der Bühne zu verzapfen. Und weil es ja schon das 19. Mal ist, wird wohl auch manches Revival anstehen.
Noch ist ja alles streng geheim, aber es wird schon spekuliert, ob es ein Wiedersehen gibt mit Freddie Mercury, dem Walter Moers-Theater und dem Buero-Chor, mit dem amtierenden Kunstweltmeister oder gar mit dem großartigen Bügeleisenmann. Und wie immer gilt hier: Auftritt oder Eintritt!

Samstag, der 10. Dezember. Ab 18.30 Uhr. Der dritte Tag von Niveau unter Null. Das Auktionsteam macht sich bereit zum alljährlichen Finale. Die fast schon letzte Chance, doch noch an preiswerte und originelle Weihnachtsgeschenke zu kommen. Alle ausgestellten Werke müssen raus.
Ohne Erbarmen. Hier können all jene glänzen, die unter Kultur nicht das Zelebrieren der eigenen kreativen Potentiale verstehen, sondern eher den Einsatz des eigenen Portemonnaies zur finanziellen Unterstützung anderer. Oder jene, die fest damit rechnen, dass der eine oder die andere der hier ausstellenden KünstlerInnen doch noch berühmt wird und die darauf spekulieren, dass man hier für wenig Geld ein in Zukunft einmal sehr wertvolles Objekt ersteigern kann.
Unter der fachkundigen Leitung eines bewährten Auktionsteams mit langer Erfahrung („Bitte noch ein Sekt für die Assistentin!“) wird alles in einer Veranstaltung versteigert. Um die Dauer dieser Veranstaltung nicht ins Unendliche zu dehnen, werden dieses Mal einige besondere Aktionen die Versteigerung begleiten: Man darf gespannt sein. Aber wie immer: ohne unteres Limit, d.h. jeder Artikel startet bei Null und das erste Gebot lautet 1 Cent. So soll es sein. Keine Angst. Alles wird gut.

Niveau unter null 19 Termin: 08. – 10. Dezember 2011
Ort: Kulturdepot Ludwigshafen, Karl-Krämer-Straße 2-4 Ausstellung: ehem. Umkleideräume, Untergeschoss
Ausgabe Gimmick : ab sofort
Abgabe für Ausstellung & Gimmick : bis 07.12.
Eröffnung: Do, 08.12. 20.00 Uhr Quizabend "Flucht und Vertreibung" Do, 08.12. 20.45 Uhr
Performance-Nacht: Fr. 09.12. 20.00 Uhr
Auktion: Sa, 10.12. 18.30 Uhr
Kontakt: Buero für angewandten Realismus c/o Für die Katz Karl-Krämer-Straße 2, 67061 Ludwigshafen Plenum Montags ab 20.00 Uhr 0621 625410 buero@angewandter.de www.angewandter.de

Gemeinsam mit den drei weltweit operierenden Kunstverbänden WKZ, WAO und WAF richtete das Buero für angewandten Realismus am Freitag, den 12. August die 3. Kunstweltmeisterschaft aus.
Neue Weltmeisterin ist Karin Meiner aus Köln. Wir gratulieren recht herzlich.
Schon zum dritten Mal in Folge wurde Ludwigshafen als Ausrichtungsort einer Kunst-WM auserwählt. Die drei Weltkunstverbände wissen den herben Charme der Industriestadt am Rhein als Hintergrund für ein solches Ereignis zu schätzen. Nach dem Kulturdepot und dem Kunstverein ist dieses Mal das ehrwürdige Wilhelm-Hack-Museum der Austragungsort.
Weitere Informationen gibt es hier oder bei facebook unter "dritte kunstweltmeisterschaft"


Samstag, 23. Juli 2011, Abfahrt 15.00 Uhr ab Kulturdepot: Eine Stadtrundfahrt gegen den Mainstream.
Im rasanten Tempo ging es durch die Historie der Ludwigshafener Straßen und ihrer oft zwefelhaften Namensgeber. Gemeinsam mit seinen Gästen ging das Buero auf Straßennamenraub.
Parallel dazu meldeten sich mehrere Bürger, die bereits eine Diskussion über dieses Thema für ausgemachtes Teufelszeug hielten und die daher mit Beschimpfungen und Drohgebärden reagierten. Ehre, wem Ehre gebührt.
All die Vorkommnisse um die Stadtrundfahrt, die Diskussion über Straßennamen und eine Zusammenfassung der Thematik werden wir (hoffentlich) in einer kleinen Broschüre dokumentieren, die man natürlich schon jetzt vorbestellen kann.

Das Traditional Croquet Meeting am Ostermontag, den 25.04. im Friedrich-Ebert-Park in Ludwigshafen.
Bernhard Wadle-Rohe konnte seinen 2010 erstmals erworbenen Titel nicht verteidigen. Neuer Titelträger ist Thomas Billy Hutter, der den Parcours nach gut 5 Std. als erster bewältigte.
Die weiteren Platzierungen:
Helmut van der Buchholz Milan Fuchs Su Montoya Hötsch Höhle Hans-Ulrich Fechler Bernd Pfütze Felix Ockel
Und seit einiger Zeit sind wir mit einem Eintrag im Rhein-Neckar Wiki vertreten. Weiter so. Es geht voran.
Kegeln
Nächste Termine:
Montag, 07.11. Montag, 28.11.
jeweils ab 19.30 an gewohnter Stelle. Gaststätte zum Helmut, Ganderhofstraße, Lu-Hemshof.
Und am 02.01.2012 findet ein Neujahrskegeln statt.

Die erste Version des lang ersehnten "Lexikon des angewandten Realismus" hat am 9. Dezember 2010 endlich das Licht der Welt erblickt. Insgesamt ist die erste Ausgabe auf 25 Exemplare limitiert und inzwischen vergriffen. Als pdf-Datei ist die 1. Ausgabe noch erhältlich und für eine gute Flasche Wein zu erwerben. Bestellungen sind an Bernd Pfütze unter Nr. 0621 575122 zu richten.
Für die 2. Ausgabe wird das Lexikon komplett überarbeitet.

Unser Service für die Presse:
Sie wollen den Leerstand in Ludwigshafen im allgemeinen oder den einzelner Gebäude im speziellen zum Thema machen und brauchen dafür noch ein paar aussagekräftige Statements? Wir liefern diese schnell und mit einer immer etwas entgegen dem Mainstream liegenden Meinung!
Quiz
An einem Sonntag. Tschuldigung, wurde längere Zeit verbummelt. Aber wir arbeiten dran: Der Buchstabe H - Pubquiz im Blau ab 20.00 Uhr
Kontakt/Impressum:
Buero für angewandten Realismus, c/o für die Katz Karl-Krämer-Str. 2, 67061 Ludwigshafen Tel. 0621 625410
buero @ angewandter.de
Buero-Treffen ist in der Regel Montags ab 20.00 Uhr in obiger Adresse, es sei denn, andere Veranstaltungen oder sonstige Schiksalsschläge zwingen und zu einer Änderung von Ort oder Zeitpunkt.
In der Regel findet vor dem Treffen ab ca. 18.30 Uhr, ein kulinarisches Vorgeplänkel im Reastaurant La Torre de Angelo (in der Lutherkirche, Stadtteil Mitte) statt, wo wichtige Geheimabsprachen getroffen werden.
Gelegentlich hat die Post Schwierigkeiten, unsere Adresse zu finden. Dann empfehlen wir als Ersatz: c/o AIG Kaiser Wilhelm-Straße 68 67059 Ludwigshafen.
Und jetzt noch das rechtlich einwandfreie: V.i.S.d.P. Helmut van der Buchholz Otto Dill Str 41 67061 Ludwigshafen Unsere Internet-Seiten enthalten Informationen, die dem interessierten Nutzer unentgeltlich und frei verfügbar zugänglich sind. Trotz sorgfältiger Zusammenstellung können und wollen wir jedoch für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte oder für die Brauchbarkeit der Inhalte für bestimmte Zwecke für diese Webseiten keine Haftung übernehmen. Das Buero für angewandten Realismus übernimmt insbesondere keinerlei Haftung, für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die direkte oder indirekte Nutzung der angebotenen Inhalte entstehen. Das wäre ja noch schöner. Das Copyright für die hier veröffentlichten, selbst erstellten Objekte bleibt allein beim Buero für angewandten Realismus. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Bilddokumente und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere Zustimmung nicht gestattet. Zuwiderhandlungen gegen dieses Copyright werden von unserer Seite aus belangt.
Und zu guter Letzt noch ein kleines Bonbon: Ganz unten auf dieser Seite ist ein Zähler der Besucher eingebaut. Wenn Ihr zufällig die Nummer 15000 seid, macht einen Screenshot davon und schickt eine Mail an das Buero. Dann erhaltet Ihr ein kleines Präsent aus unserem Fundus...
 |