Buero für angewandten Realismus
Buero für angewandten Realismus

2010

18.01. Kegeln

Die Temperaturen im Sportraum lagen in etwa in der Höhe der Außentemperaturen. Fast könnte man es Eiskegeln nennen. Eine der beiden Bahnen litt unter einer Undichtigkeit im Dachbereich und wies deutliche Wasserpfützen auf. Dennoch waren die elf TeilnehmerInnen guter Laune und bekämpften die innere Kälte mit Slivowitz...

 

15.02. Rosenmontagskegeln

Die Temperaturen waren auch dieses Mal nicht viel höher, allerdings war der Abend gut besucht, was etwas Abhilfe gebracht hat. Von der Möglichkeit, in maskierter Kleidung zu erscheinen, haben nicht allzu viele Sportler gebrauch gemacht, das vorgegebene Thema "Südamerika/Inka" wurde nur von Kegelsenior Bernd Pfütze souverän erfüllt.

 

15. 03. Noch ein Kegelabend.

 

05.04. Tradititional Croquet Meeting 2010

Bei anfangs noch grauem Himmel fanden sich dennoch gut 25 Sportfreunde aus sechs Nationen ein, von denen sich nach ca. fünf Stunden erstmals Bernhard Wadle-Rohe als Sieger herausstellte. Die nächsten Plätze gingen an Milan Fuchs, Thomas Billy Hutter, Michael Zaiser und Rudi Maier. Der Aufforderung nach gepflegter britischer Garderobe waren dieses Jahr nicht allzu viele Personen gefolgt. Daher entstand die Idee, ab 2011 einen Sonderpreis für das britischte Outfit zu vergeben. Hierfür werden jetzt schon geeignete Juroren gesucht.

 

12. 04. Schon wieder ein Kegelabend.

Gut besucht und voll ausgelassener Stimmung. Die beiden Fast-Jubiliare von der AIG fungierten als Mannschaftskapitäne. Das Team Hutter lag am Ende mit 4:1 vorne.

 

03. 05. AIG-Jubiläum

 

10.05. Kegelabend. Auch wenn das auf Dauer etwas eintönig wirken sollte, so seien diese Abende dennoch sorgsam aufgelistet. Schließlich sind diese Abende auch nicht schlecht besucht. Und mancher wird auch noch nach Jahren stolz beim durchstöbern dieser Liste verkünden: "Ich war dabei!"

 

31.05. Der letzte Kegelabend vor der Sommerpause. Aufgrund technischer Unzulänglichkeiten konnte nur auf einer Bahn gekegelt werden.

 

07.06. Das Buero-Plenum beschließt, bei der anstehenden Fußball-WM Nordkorea und bei der Bundespräsidenten-Wahl Bernhard Wadle-Rohe die Daumen zu drücken. Die Ereignisse der nächsten Wochen werden zeigen, dass das nicht viel genützt haben wird...

 

28.06. Offizielle Einweihung
des neuen Besprechungs-zimmers

Ein Jahr zuvor musste das Buero für angewandten Realismus seine Räume in der Kaiser-Wilhelm-Straße verlassen. Nun gibt es ein neues Büro des Bueros; in liebevoller Kleinarbeit wurde eine Rumpelkammer in ein modernes Konferenzzentrum mit kleiner, variabler Bühne verwandelt. Und an diesem Abend wurde der Raum seiner Bestimmung übergeben.

Programm:
Helmut van der Buchholz: Geschichte der Räume des Bueros seit 1984 (Vortrag)
Bernd Pfütze: Ode an das Zimmer (Literatur)
General Schweißtropf: Fer die Katz! (Performance)
Ulrich Thul: Highlights of the Buero (Dia-Show)
Gabba Gabba Hey: Kultur in der Mittagspause (Jazz)

 

01.07. Prolog zum Trottoir des Todes im Bermudafunk. Die Radiotrinker führen das Publikum in die Thematik ein und sich selbst Geträne zu...

 

11.07. Beim WM-Tippspiel des Doppelpass Mannheim belegt das Buero nach Auswertung aller Spiele mit 851 Punkten Platz 46 von 103 Teilnehmern.

 

15.07. Culture du Trottoir - populärwissenschaftlicher Vortrag. Wenn Kunst und Kultur hierzulande statt in Museen, Konzertsälen und Galerien einfach auf dem Gehweg um die Ecke stattfindet, scheiden sich die Geister; für die einen entwickelt sich hier die wahre, authentische Kultur unserer Zeit, für die anderen handelt es sich dann um eine Ware minderer Qualität, um die sich besser der Staatsanwalt und nicht die Förderbehörden kümmern sollte. 

Möglichkeiten und Grenzen solcher „Kultur vom Gehweg“ wurden in einem Vortrag des amtierenden Kunstweltmeisters Helmut van der Buchholz erörtert.

 

 

22.7. Trottoir des Todes - Die Ausstelungseröffnung

Wenn Du zur Arbeit gehst am frühen Morgen, wenn Du auf dem Trottoir stehst mit Deinen Sorgen, da zeigt die Stadt Dir asphaltglatt im Menschentrichter Millionen Gesichter. Nirgendwo sonst kommt man sich so nahe, unabhängig davon, wer man ist und was man so macht. Auf dem Trottoir treffen sich alle. Der große Direktor und der kleine Kassierer. Hier kann man die Straßenseite wechseln, doch ganz aus dem Weg gehen kann man sich nicht. Die Kleidung dient als Uniform und sie zeigt uns die Hierarchie. Und wenn man genauer hinschaut, entdeckt man auf dem Trottoir auch noch andere Hinweise: Das Ende steht steht schon vor der Tür. 

Der Star dieser Ausstellung war nicht eines der ausgestellten Kunstwerke (die gab es auch), sondern der Raum selbst. Kaffeesäcke an der Decke, Wellpappe an den Wänden und Rindenmulch als Fußboden. Als Eingang diente eine Rutsche.

Beteiligt waren (alphabetisch) Gerold Blaese, Hötsch Höhle, Kolja Koeck, Tobias Koeck, Bernd Pfütze, Helmut van der Buchholz, Günther Weiser, Bernhard Wadle-Rohe.

23.7. Trottoir des Todes  - Der Performance-Abend

Ein Abend mit bekannt grenzwertigem Programm, das über die Grenzen des einfachen Ausstellungsraumes hinausgehen wird. Und bei Bedarf gab es auch ein geräumiges Trottoir direkt vor der Tür...

Bernhard Wadle-Rohe: Sie haben ihn ans Kreuz geschlagen
Helmut van der Buchholz: La Chanson sur le trottoir
BfaR: Auguste Bolte

 

24.7. Die geplante Führung durch den Tunnel der Angst musste leider ausfallen, da von Seiten der Stadt Ludwigshafen keine Genehmigung zu erlangen war. Begründet wurde dies einerseits mit Sicherheitsbedenken und einer zu geringen Vorlaufzeit von "nur" einem Monat, andererseits mit dem Titel der Veranstaltungsreihe Trottoir des Todes, der ungute Assoziationen weckt. Das Buero erwägt, das Vorhaben ein weiteres Mal mit ausreichend langer Vorlaufzeit unter dem Titel Sicher ist Sicher zu beantragen.

 

26.7. Trottoir des Todes - die Finissage. Mit DJ Bernd Pfütze und einem Konzept einer visionären Ecole du Culture du Trottoir.

 

27.9. Start in die neue Kegelsaison. Gut Holz. Die technischen Unzulänglichkeiten am Ende der letzten Saison sind beseitigt. So soll es sein.

 

25.10. Noch einmal Kegeln.

 

08.11. Buero im Kulturdepot: Projekt Halbwissen - Hans-Ulrich Fechler über Hermann Göring

 

15.11. Buero im Kulturdepot: Projekt Halbwissen - Bernd Pfütze über Fichte

 

22.11. Wieder einmal Kegeln. Der letzte Termin für 2010

 

29.11. Buero im Kulturdepot: Projekt Halbwissen - Thomas Billy Hutter über Das Motiv des abgetrennten Fingers im Werk von Henning Mankell.

 

09.12. Eröffnung Niveau unter Null.
Führung durch die Ausstellung;
Präsentation des Lexikon für angewandten Realismus durch Bernd Pfütze;
Filmpremiere "Trottoir des Todes".

 

 

10.12. Performance-Nacht Niveau unter Null. Mit Rhea Häni, General Schweißtropf, Manfred Dechert, Ottl Otterstätter, Freddy and Friends, Britta Hartmann, Walter Moers Theater, Kunstweltmeister und anderen.

 

11.12. Auktion Niveau unter Null; 133 Werke werden von 19:00 bis ca. 00:20 Uhr an 43 Kunden versteigert.

 

20.12. Kunstsupermarkt kurz vor Weihnachten im Kulturdepot.

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