Buero für angewandten Realismus
Buero für angewandten Realismus

2011

03.01. Neujahrskegeln. Andere machen einen Neujahrsempfang, das Buero für angewandten Realismus bietet seinen Gästen körperliche Ertüchtigung. Die guten Vorsätze (mehr Sport!)sind ja noch nicht vergessen. Mit solch einem Konzept schafft man es zum Tagestip im Stadtmagazin Meier und zu einer gut besuchten Veranstaltung. Während dieser fiel irgendwann die Elektronik der einen Bahn aus und man musste dann mit 2 Mannschaften auf einer Bahn weiterspielen, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch.

 

24.01. Ab heute sollen die wöchentlichen Plenumssitzungen immer mit einem kulturellen Intro begonnen werden. Den Anfang machte Bernd Pfütze mit einem Vortrag über die sächsische Sprache.
 

27.01. Nach ca. anderthalb (oder gefühlten fünf) Jahren des Wartens ist es der Telekom gelungen den Telefonanschluss in den Depot-Räumen zum Laufen zu kriegen. Mit Beschluss des Buero-Plenums vom 31.01. wurde daher der 27. Januar zum Tag des Fernsprechapparates erklärt und soll künftig entsprechend gewürdigt werden. Alle Leser dieser Zeilen sind aufgerufen, einfach mal unter 0621 625410 anzurufen, um zu schauen, ob grad jemand da ist.

 

07.02. Der zweite Kegelabend in diesem Jahr. Dieses Mal ohne technische Pannen.

 

07.03. Rosenmontagskegeln mit Rekordbeteiligung. Über 20 Sportlerinnen und Sportler haben sich eingefunden. Etwa die Hälfte davon sind dem Aufruf, sich zu verkleiden, nachgekomen.

 

01.04. Klein und farblos. Eine Ausstellung für einen Abend. Kurz und schmerzlos. Und klein und Farblos.Dieser Welt, in der stets nach Größer, Schneller, Bunter, Teurer gelechzt wird, sollte ein wenig unspektakuläres entgegengestellt werden.

In der Regel ist das, was als schön und wertvoll betrachtet wird, groß und bunt.  Aber gerade dieses "groß größer & bunt bunter" ist es, welches uns auf Dauer ermüdet und unsere Intensität der Betrachtung einschläfert. Unsere Auseinandersetzung mit diesem Problem hat uns dazu veranlasst, unsere Sichtweise und unsere Intensität in der Auseinadersetzung mit unserer Kunst auf das kleine, von Farbe nicht überfrachtetete Kunstwerk zu lenken. Dabei sind Bilder und Objekte entstanden, die kleiner als A4, in schwarzweiß oder grau gehalten sind und auf kleinem Raum präsentiert werden.

 

09.04. Die lange Nacht der Museen nach langer Zeit wieder mit uns. Vier Ausstellungen plus Beiprogramm laufen von 19 bis kurz vor 2 Uhr. Dann hat man verfrüht den Raum abgeschlossen und promt kommen noch Gäste.

 

10.04. Nachmittägliches Kaffeekränzchen. Wer die Museumsnacht aus finanziellen oder terminlichen Gründen verpasst hat, kann dies jetzt nachholen. Bily gibt einen Einblick in Leben und Nachlass von Karlheinz Bloss.

 

11.04. Erneuter Kegelabend. Bei einer Mannschaftsaufteilung nach dem Mtto Jugend vs. Erfahrung müssen die Senioren eine herbe Niederlage verkraften. Die jugendliche U53-Mannschaft um Jungstar Hötsch Höhle (4 Neuner an einem Abend) siegt überlegen mit 5 :0

 

17.04. Gemeinsame Frühjahrswanderung des Buero für angewandten Realismus und des Bermudafunks von Weidenthal nach Frankenstein. Mittagliche Einkehr im Gasthaus Schwarzsohl.

 

18.04. Die neue Aktivistengalerie in den Räumen im Kulturdepot macht Fortschritte. Immerhin wurden jetzt zahlreiche Fotografien in Schwarzweiß eingereicht. Über Form und Umfang der Präsentation wird in den kommenden Wochen diskutiert werden.

 

25.04. Traditional Croquet Meeting im Ludwigshafener Ebertpark. 23 Teilnehmer aus 6 Ländern, ca. drei mal soviele Zuschauer beim Picknick und Unmengen interessierter Schaulustiger. Sieger wurde nach knapp 5 Stunden fairem sportlichen Wettkampf Thomas Billy Hutter vor Helmut van der Buchholz (beide Ludwigshafen/Pfalz), Milan Fuchs (Österreich), Su Montoya (USA) und Hötsch Höhle (Schwaben). Titelverteidiger Bernhard Wadle-Rohe erreichte dieses Jahr nur Platz 9.

Im gleichzeitig ausgetragenen Wettbewerb um den British Outfit Award für die beste dem Anlass entsprechende Garderobe siegte Felix Ockel vor Mateo Herrmann und Dorit Rode. Familie Montoya (Hazel, Su, Zoe) gewann den Sonderpreis der Fachjury.

 

09.05. Der letzte Kegelabend vor der Sommerpause. Aufgrund einer gewissen Schwäche beim Erzielen hoher Würfe konnten nur 4 Runden gespielt werden und am Ende hieß es versöhnlich 2:2.

 

16.05. Projekt Halbwissen - Helmut van der Buchholz referierte über das bedingungslose Grundeinkommen und den Weg dorthin.

 

23.07. Weg mit den Nazi-Straßen! Eine heimatkundliche Stadtrundfahrt zu Straßen und Plätzen, deren Namensgebung aus unseliger Zeit uns mit Sorge erfüllt. Unter fachkundiger Leitung durch Bernhard Wadle-Rohe ging es zweieinhalb Stunden lang mit dem Bus durch die Stadt. Drei Kamerateams und auch sonst ein überdurchschnittliches Medienecho. Im Vorfeld und im nachhinein gab es wüste Beschimpfungen und Drohungen von Menschen, die schon eine Diskussion über dieses Thema als großes Unglück ansehen. Ehre, wem Ehre gebührt.

 

12.08. Die dritte Kunstweltmeisterschaft im Wilhelm-Hack-Museum. Als neue Weltmeisterin ging nach ca. 4 Stunden Karin Meiner aus Köln hervor, die im Finale den Lokalmatador Manfred Dechert besiegen konnte.

 

20.08. Rhinoceros. Ein Abenteuer im Großstadtdschungel

Links und rechts und vorn und hinten sind Straßen. Dazwischen fällt das Gelände um einige Meter nach unten ab und bietet hier Raum für einen innerstädtischen Dschungel, der hier entstanden ist, weil ihn niemand daran gehindert hat. In diesen Dschungel sollte das hochverehrte Publikum eine Expedition unternehmen. Geschultes und ausgesprochen höfliches Führungspersonal empfing die unkundigen Teilnehmer vor dem Ludwigshafener Kulturdepot und geleitete sie an solch verwunschene Orte inmitten der Stadt, die nie zuvor so waren und es wohl auch nicht mehr lange Zeit sein werden. 

Während der Exkursion durch diesen Großstadtdschungels geschahen dann um die Expedition herum einige seltsame Dinge. Der Urwald erwachte zu ungeahntem Leben und ließ die Erkundungsreise zu einem mentalen Survival-Training werden, im Laufe dessen die Besucher einiges über die Stadt, unsere Gesellschaft, das Universum und nicht zuletzt über sich selbst lernen. Very Strange? Indeed.

Und am Ende brannte dann wieder einmal ein Huhn.

 

29.08. Projekt Halbwissen: Hans-Ulrich Fechler referiert über Stephane Hessel und sein Buch "Empöhrt Euch!"

 

12.09. Projekt Halbwissen. Bernhard Wadle-Rohe berichtet seine Version der Bürgerreise nach Gaziantep vom Mai 2011

 

26.09. Start in die neue Kegelsaison. Am Ende hieß es dann 2:2 im Mannschaftswettbewerb. Insgesamt mindestens 4 Mal fielen Alle Neune.

 

 

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